NRW-Modellregion Cybersicherheit
Bergisches Städtedreieck
Digitale Sicherheit beginnt bei uns.
Veranstaltung "Schützen – was muss ich unternehmen?" am 23. April 2026
Ein Angriff, der alles verändert – und ein Unternehmer, der offen darüber spricht. Dieser Mut setzte den Ton für einen Abend, der zeigt: Cybersicherheit ist keine Frage des Ob, sondern des Wie.
Mit der zweiten Veranstaltung „Cybersicherheit im Bergischen Mittelstand – Schützen: Was muss ich unternehmen?” setzte die Reihe ihren Überblick über die Wege hin zu mehr Cybersicherheit fort. Rund 34 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, IT-Verantwortliche und Entscheider aus dem Bergischen Städtedreieck kamen am 23. April 2026 bei der Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW) in Remscheid zusammen – für einen Abend, der Einblicke und Antworten brachte.
Was die Teilnehmenden erlebt haben
Den Auftakt machte Henning Voß von der NRW-Landesbehörde für Verfassungsschutz, der den Abend mit einer eindrucksstarken Einführung in die aktuelle Bedrohungslage eröffnete. Seine Perspektive gab den Teilnehmenden von Beginn an den nötigen Rahmen: Wer die Angreifer kennt, versteht erst, warum Schutzmaßnahmen keine Option, sondern Pflicht sind.
Einen weiteren eindrucksstarken Moment lieferte ein echter Erfahrungsbericht: Arndt Halbach (RS Gesellschaft für Informationstechnik mbH & Co. KG)schilderte anhand der Alexander Paal GmbH einen realen Cyberangriff – mit konkretem Prozessablauf, echten Konsequenzen und klarer Offenheit. Ermöglicht wurde das durch den Geschäftsführer des Unternehmens Christian Paal persönlich, der offen und transparent von dem Angriff zu berichtete. Das ist keine Selbstverständlichkeit – und genau diese Offenheit hat bei den Teilnehmenden tiefen Eindruck hinterlassen. Denn wer einmal hört, wie schnell es ein Unternehmen treffen kann und wie weitreichend die Folgen sind, denkt anders über die eigene Sicherheitslage nach.
Den praktischen Abschluss bildete Sebastian Gottschalk von Bohnen IT GmbH mit seinem pointierten Format: „Seppls Top 10″ – ein priorisiertes Ranking der wirksamsten Schutzmaßnahmen, Schritt für Schritt unter die Lupe genommen. Kein theoretisches Konstrukt, sondern ein konkreter Handlungsrahmen: Was hat Priorität? Wo fängt man an? Die Teilnehmenden gingen mit klaren Antworten nach Hause.
Den Abschluss fand der Abend mit einem von Dr. Peter Dültgen persönlich geführten Rundgang durch die Forschungsgemeinschaft Werkzeuge und Werkstoffe e.V. (FGW).
Ausblick auf die kommende Veranstaltung: Managementplanspiel Cyberangriff
Die Botschaft der Veranstaltung war klar: Schutz beginnt mit Wissen – und mit dem Mut, hinzuschauen. Die lebhafte Diskussion und das Networking im Anschluss zeigten einmal mehr, wie groß der Bedarf an echtem Austausch unter bergischen Unternehmen ist. Viele Teilnehmende haben sich bereits die nächste Veranstaltung am 19. Mai 2026 vorgemerkt. Dann wird unter der Überschrift Incident Response – was tun, wenn es mich erwischt hat? in einem Planspiel gemeinsam mit der Wuppertaler Prevency GmbH das Management einer eskalierenden Cyberkrise in einem Unternehmen praktisch geübt.










